Ich möchte Menschen daran erinnern, dass noch etwas vor ihnen liegen kann

Ich glaube, dass wir unser Leben viel öfter danach ausrichten sollten, was uns wirklich wichtig ist.

Nicht nur danach, was wir müssen. Nicht nur danach, was andere von uns erwarten. Sondern auch danach, was wir noch erleben, ausprobieren und gestalten möchten. Genau darum geht es bei Reddast.

Meine haltung

Der Tod gehört zum Leben – und trotzdem sprechen wir viel zu selten darüber

Die Auseinandersetzung mit Endlichkeit kann herausfordernd sein. Gleichzeitig kann sie uns etwas Wesentliches zeigen: Was ist mir wirklich wichtig? Was möchte ich noch erleben? Was möchte ich loslassen: Und wie möchte ich meine verbleibende Zeit gestalten?

Wer sich mit der Endlichkeit auseinandersetzt, kann dem Leben bewusster begegnen.

Mein Leben hat mir eine neue Perspektive gegeben

2022 bekam ich die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Plötzlich war vieles nicht mehr selbstverständlich. Zeit bekam eine andere Bedeutung und Fragen, die vorher irgendwo im Hintergrund waren, rückten in den Vordergrund. Vor allem eine Frage:

Was möchte ich eigentlich mit meinem Leben anfangen?

Diese Frage hat mich seitdem begleitet. Und sie hat mir gezeigt, dass eine Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit nicht automatisch etwas Schweres sein muss. Im Gegenteil. Sie kann uns daran erinnern, das Leben nicht auf später zu verschieben.

2025 entschied ich mich deshalb dazu, dass ich noch einmal Island mit dem Fahrrad bereisen möchte. Es war ein harter und steiniger Weg dorthin, aber ich habe es geschafft.

Als Regionalgruppenleiter Schleswig-Holstein im Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP) begleite ich außerdem Betroffene, fördere den Austausch und möchte dazu beitragen, Wissen und Aufmerksamkeit rund um die Erkrankung zu stärken.

Seit 2024 bin ich dazu Teil von „Rudern gegen Krebs“. Gemeinsam mit anderen Erkrankten trainiere ich regelmäßig für Benefizregatten und habe dabei eine Gemeinschaft gefunden, die mir persönlich viel bedeutet.

Mit Reddast möchte ich den Raum für ehrliche Gespräche öffnen

Durch meine Bauchspeicheldrüsenkrebs-Diagnose habe ich mich das erste Mal im Leben mit dem Thema Tod auseinandergesetzt.

Ich habe „Þetta reddast“ gegründet, weil der Tod zum Leben gehört.

Wir planen unsere Hochzeiten, entscheiden, wo wir wohnen möchten und schließen Versicherungen ab. Aber über die eigene Beerdigung? Darüber sprechen viele erst dann, wenn es plötzlich keine Möglichkeit mehr gibt, in Ruhe darüber zu sprechen.

Ich möchte das ändern.

 

Wachstum beginnt dort, wo das Leben uns herausfordert.

Manchmal verändert das Leben alles. Eine Krankheit, ein Verlust, ein Abschied oder ein Moment, in dem plötzlich nichts mehr so ist wie vorher.

Du musst nicht sofort wissen, wie es weitergeht. Aber du darfst wieder anfangen, dir selbst, deinem Leben und deiner Zukunft zu vertrauen.

Es wird vielleicht nicht wie vorher. Aber es kann wieder gut werden.

Lass uns sprechen.

Ich biete keine Trauerbegleitung an. Meine Arbeit richtet sich nicht an Menschen, die gerade einen Verlust erlebt haben. Ich begleite Menschen, die sich vorher mit dem Thema auseinandersetzen wollen. Menschen, die merken:

„Ich möchte endlich mal über den Tod sprechen.“

Wir schauen gemeinsam, was dich beschäftigt, was die wichtig ist und ob meine Begleitung zu dir passt.

Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich und kostenlos.